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Fehlstart korrigiert

Resultierte in der 1. Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) nur ein Unentschieden, gelang gestern den drei Churer Teams trotz einiger Absenzen mit drei klaren Siegen eine eindrückliche Reaktion. 

 

Für Chur 1 schaffte Fabian Matt am Spitzenbrett 1 die frühe Führung. Nach nur 9 Zügen patzte sein Gegner und verlor eine Figur. Danach musste Peter A. Wyss nach Bauernverlust das Remisangebot seines Gegners annehmen. Für die 2,5:0,5-Führung sorgte Sebastian Völker, der seinen Gegner mehr und mehr in die Defensive drängte und ungefährdet den ganzen Punkt einfuhr. Aus der vermeintlichen Siegessicherung wurde nichts. Anna Adzic kam in der Zeitnotphase vom vermeintlich leichten Siegesweg ab und lief in einen unerwarteten Konter. Dann sicherte Martin Butzerin mit seinem Remis mindestens das Mannschaftsrunentschieden. Doch Christian Binggeli demonstrierte den Unterschied zwischen aktivem und passivem Figurenspiel und zwang seinen Gegner zur Aufgabe.

 

Chur 2 durfte auswärts gegen Toggenburg 1 antreten. Nachdem sich 5 der 6 Spieler die Auswärtsreise mit einem Auto antraten, bevorzugte unser sechstes Teammitglied sich mit dem öffentlichen Verkehr nach Wattwil zu befördern. Die Reise dauerte allerdings länger als geplant und so musste Daniel Baotic bereits mit einer Zeitdifferenz in die Partie einsteigen. 
Während Urs Widmaier bereits früh auf Sieg stand und diesen auch souverän vollzog sah sich Martin Accola mit einem Damenverlust konfrontiert und musste die Partie in Folge dessen aufgeben. Remo Bannwart als auch Pierluigi Schaad mussten in besserer Stellung das Remisangebot ablehnen. Der Erfolg gab ihnen recht, beide fuhren den vollen Punkt ein. Sandro Schelling hat früh mit Bauerngewinn die Damen getauscht und machte den Sack im Endspiel zu. Daniel Baotic konnte die verlorene Zeit derweil wieder gut machen. Beide spielten über 40 Züge hinaus und erhielten weitere 30 Minuten wobei sein Kontrahent einen Bauern mehr auf dem Brett vorweisen konnte. Daniel hielt Remis und schloss zu einem Endstand von 4.5 zu 1.5 Punkten ab.

 

 

Trotz einem frühen 0:1-Rückstand war klar, dass Chur 3 mit drei Junioren das Match gegen das mit drei Damen angetretene Triesen 1 sicher gewinnen würde. Der 11-jährige  Sandor Robertz kam dabei zu seinem ersten Einsatz, und Nils Bachofen zauberte als Teamleader einen Mattangriff aufs Brett, der in jedem Taktiklehrbuch einen Platz verdienen hätte. 

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Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft (SMM)

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