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Slobodan Adzic verteidigt Titel und die grosse Rückkehr des Pierluigi Schaad

Souveräne fünf Siege und zwei Unentschieden reichten FIDE-Meister Slobodan Adzic zur erfolgreichen Titelverteidigung. Auf Rang 2 folgte Thomas Brunold, der ebenfalls ohne Niederlage blieb und auf Rang 3 Peter A. Wyss. Mit einem Remis in der Schlussrunde rettete sich Anna Adzic aus eigener Kraft dank besserer Feinwertung vor Thomas Szepessy, der als letztjähriger Aufsteiger den Abstieg nicht vermeiden konnte.

FM Slobodan Adzic

Churer Stadtmeister 2018

Pierluigi Schaad

Sieger Kategorie B

 

Remo Bannwart

Sieger Kategorie C

 

Sandro Schelling

Sieger Kategorie Open

 


Gleich zwei Stichkämpfe waren nötig bis Pierluigi Schaad den Sieg in der B-Gruppe und den Aufstieg in die Kategorie A auf sicher hatte. Damit wird Rekord-Titelhalter Pierluigi Schaad 2019 im 100-Jubiläumsjahr des Schachclubs Chur wieder Titelchancen erhalten. Auf Rang 2 folgte der im zweiten Stichkampf unterlegene Albert Fausch und auf Rang 3 Sandro Steidle, der sich dank besserer Feinwertung knapp vor Überraschungsmann Vahid Djuzo klassierte. Ins C absteigen muss Jordanco Temelkov. 

  

In der C-Klasse feierte Remo Bannwart einen überlegenen Sieg mit 1,5 Punkten Vorsprung auf Franz Bersinger (Domat/Ems). Den dritten Podestplatz holte sich Fortunat Schmid, Präsident des organisierenden Vereins Schachclub Chur, dank bester Feinwertung eines punktgleichen Trios. Alfred Hattich muss den Abstieg ins Open antreten. 

 

Im Open kam es zum Finale zwischen Tabellenführer Sandro Schelling und seinem schärfsten Verfolger Kaspar Fausch. Sandro Schelling risikierte in einer lange ausgeglichenen Partie, verlor prompt einen Bauern und stand dadurch plötzlich in Verlustgefahr. Doch im Endspiel kehrte die Partie, plötzlich lag er mit einem Bauern vorn, doch Kaspar Fausch entdeckte die rettende Kombination zum Remis. Mit 6,5 Punkten aus 7 Partien feierte Turnierneuling Sandro Schelling dennoch einen überlegenen Sieg und den Aufstieg in die C-Klasse. Auf den Rängen 2 und 3 folgen die Routiniers Kaspar Fausch und Rolf Hofmann.


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